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NEIN/NON! zum Atomkraftwerk Fessenheim!

Überfällig & überflüssig: "Schlechte Sicherheitskultur"! Keine Ruhe im Dreyeckland, bis das AKW Fessenheim stillgelegt ist!

AUSGEWÄHLTER ARTIKEL


9.3.013, 2 Artikel 'ĂĽbereinandergelegt':

Bild Unsere wunderbare Landschaft erhalten &
Schlimmer als im Horrorfilm:
... Ich habe überlebt, weil ich zufällig im Schwarzwald war...
... Wer aus dem Umkreis von FESSENHEIM kommt, wird im ĂĽbrigen Deutschland, Frankreich, Europa regelrecht stigmatisiert...
... Mindestens 20 bis 30 Jahre wird es dauern, bis die Region um das havarierte AKW überhaupt wieder bewohnbar sein könnte - Keine Chance für die Älteren!

11.3.015, DAS PASST: Japan gedenkt der Opfer der Katastrophe von 2011 // Das lange Warten auf die Heimkehr // deutschlandfunk.de: Keine Perspektive fĂĽr NuklearflĂĽchtlinge //

... Auch die Jungen glauben nicht an eine Zukunft nach und in FESSENHEIM. Selbst dort, wo Experten Entwarnung geben, bleiben sie der Unglücksregion fern. In den Rheinanliegerkommunen der drei am stärksten betroffenen Bereiche sind 72 000 Menschen weggeblieben, die damit auch beim Wiederaufbau dringend fehlen.
... Die Fahrt in Richtung Verbotszone ist gespenstisch. Vorbei an Geisterhäusern, Schutthalden, verwaisten Läden und stinkenden Feldern geht es über aufgebrochene Straßen in den Ort FESSENHEIM oder was davon geblieben ist. Im Schatten des AKW steigen rund 40 Menschen, eingehüllt in weiße Schutzanzüge, aus Bussen und Autos. Sie stellen Körbe und Teller mit Obst, Kuchen und anderen Gaben auf, zünden Kerzen an. Mit Tränen in den Augen beten Hinterbliebene und Mitarbeiter der Stadtverwaltung für die Opfer, oft ihre Nachbarn, die während der Evakuierung gestorben sind: 20 Einwohner wurden von den Flutwellen des Rheins und des Canal d'Alsace in den Tod gerissen; viel mehr, nämlich 164, sind in den zwei Jahren danach krank in der Fremde gestorben: Stress, Heimweh, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit. ESCHBACH liegt nur fünf Kilometer vom AKW entfernt. Alle der rund 3000 Einwohner wurden evakuiert und in ganz Deutschland verstreut auf Notunterkünfte.
... "Opfer und Steuerzahler zahlen die Zeche nach dem GAU, die Atomindustrie wird nicht zur Verantwortung gezogen."
... Der Bauernhof befindet sich 40 Kilometer südwestlich vom Atomkraftwerk FESSENHEIM und damit außerhalb der ursprünglichen 20-Kilometer-Evakuierungszone; wegen der hohen Strahlenwerte musste Familie Müller (Schmidt, Meier..., Bauer...?) den Hof verlassen. EdF/ EnBW zahlen als einzige Kompensation eine monatliche Fahrpauschale von umgerechnet 117 Euro, damit die Bäuerin nach Land und Tieren schauen kann. "Das Geld reicht nicht einmal fürs Benzin. Eigentlich ist diese ganze Mühe sinnlos. Selbst wenn wir irgendwann wieder zurückkehren können, will doch kein Mensch meine Ernte oder das Fleisch kaufen", sinniert die Landwirtin
... Die meisten der 160.000 Menschen, die ihre Heimat in den kontaminierten Zonen verlassen mussten, stehen heute vor diesem Dilemma, sagt Greenpeace. Regierung und Atomkonzerne wĂĽrden die zugesagten AnsprĂĽche verschleppen und nur monatliche Abfindungen zahlen, die zum Leben zu gering sind und fĂĽr einen Neuanfang schon gar nicht reichten
... Anders als ursprünglich zugesagt, gilt nur der Verkehrswert NACH der Katastrophe als Entschädigungsgrundlage. Wer aber bietet Geld für ein Häuschen in der atomar verseuchten Zone? Die Offerten für mögliche Abfindungen sind entsprechend lächerlich
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