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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
 
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21.8.021: "Bahnhofsgaststätten waren einst die Visitenkarte ihrer Stadt - nun erleben sie ihre Renaissance"
2.3.: "1971 gab es in FREIBURG Pläne, den Bahnhof unter die Erde zu bringen"...: !!!

Gute Architektur lädt ein, zieht an...
Orte mit schlechter Architektur werden gemieden!

Was tut die Bahn für ihre "Kund:innen"?

- Oder sollte man richtiger sagen "Was tut die Bahn ihren Kund:innen an?"

Preisfrage: "In welcher Bahnhofsumgebung fühlen sich Fahrgäste ernst genommen als "Kund:innen"?"

-> de.wikipedia.org: "Bahnhof"
-> allianz-pro-schiene.de: "Bahnhof des Jahres"
-> bahnhof.de: "Zukunftsbahnhof"
-> structurae.net: "Bahnhofsgebäude"

Eimeldingen - das Fanal schlechthin

So sah es bis 2008 einmal aus: Nicht neu, aber praktisch (ebenerdiger Hausbahnsteig!) und typisch für das Markgräflerland

Baden-Baden: "Am Fuß des Schwarzwalds"?

Können Sie den Schwarzwald auf dem Foto sehen? Ich nicht: Eine grosse weiße Schallschutzwand blockt meinen Blick

Die Bahn meint wohl, dass Reisende nach Baden-Baden ohnehin nur mit Limousine und Chauffeur*in anreisen?

Vom eigentlich hübschen Bahnhofsgebäude mit einem ähnlichen Architekturstil wie die alten Bahnhofsgebäude im Markgräflerland, schaut gerade noch das obere Dachspitz über die Schallschutzwand.

Willebadessen - der Lieblosigkeit Höhepunkt?

Sie halten dieses Foto für eine gut gemachte Fotomontage? - LEIDER NEIN! Es zeigt nichts als die nackte Wahrheit.

Wie die Bahn-Architekten so eine Schallschutzwand quasi mitten durch das Herz des ehemaligen Bahnhofs zulassen konnten? Und wie das mit dem Berufsethos als Architekt zusammenpasst? Das wird wohl für die Mehrheit der Reisenden, die täglich ein unten abgeschnittenes ansehnliches Bahnhofsgebäude ertragen müssen, ein ewiges Rätsel bleiben.

Vielleicht erbarmt sich ja irgendwann einer, und reisst das inzwischen etwas heruntergekommene Gebäude noch ab (Satire: Rückbau ist auch gut für die Bauindustrie!) und schont fortan das Ästethik-Gefühl der Bahnreisenden?

Die Höhe des Betonsockels entspricht weder dem natürlichen Geländeverlauf noch der Logik des niedrigen Bahnsteigs, sondern ist einfach eine Folge des Versuchs, die wahre Höhe der Lärmschutzwand (ca. 2.5 m) zu kaschieren.

Was dann noch übrig bleibt, ist ein wesenloser, kümmerlich schmaler Bahnsteig.

Eimeldingen, katastrophale Wirklichkeit: Der Mensch - eingezwängt zwischen die mehrere Meter hohen Schallschutzwände zusammen mit dem bis über die Schmerzgrenze gehenden Lärmmacher. Hier in Eimeldingen sausen die Güterzüge durch den engen Bahnhof, sodass die Menschen Zuflucht suchen auf den Rampen der Bahnsteigzugänge.

Das ist kein Spaß mehr!!! Der Mensch als "Transportgut" (="Ware")!!!

Sind "gemeine" Regio-Fahrgäste dumm, primitiv?

Doch, es gibt auch richtig gute Prestige-Bahnhöfe..., aber nur für die Zentralbahnhöfe in den großen Städten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bahnhöfe komplett neu gebaut wurden wie in Berlin oder renoviert wurden wie in Leipzig.

Was für ein Gegensatz zur Tristesse der "Bahn-Wirklichkeit in der Fläche"!

Schlussfolgerung? ... (Schauen Sie mal mit offenen Augen in die Welt & bilden Sie sich selbst ein Urteil...)

SOMMERZEIT? REISEZEIT!
BAHNHÖFE: ALLE GLEICH?


Juli 2014: Der Bahnhof der Gemeinde Barr zwischen Straßburg & Selestat, immerhin ca. 7.000 BürgerInnen: Schön, aber ziemlich geschlossen (freitag nachmittags, sonntags?) - noch mehr dem Zerfall preisgegeben wie der Bahnhof Müllheim?! Ein Ausblick auf dessen etwaige Zukunft als 'Haltepunkt'?




Immerhin, sehr gut:
Fahrgastinformation an der Außenseite - obwohl nur 1 Zug/Stunde fährt (sonntags)!




- 1 "Haltepunkt" in Frankreich: Mit Stehhilfen!




Fahrradabstellkäfig:
Zugang nur mit Code!



Gitterbox? Tierkäfig? Fahrradstall? Ausnüchterungszelle?

"HALTEPUNKT"!