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AGUS Markgräflerland e.V.
 
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Heizung & Klimaanlage

Zuletzt bearbeitet 31.01.2020 
Die Menge an CO2, die über die Heizung (teilweise mit Warmwassererzeugung) generiert wird, ist unmittelbar gekoppelt mit der eingesetzten Technologie der Wäremerzeugung (und natürlich der Wohnraumgröße). Für eine identische Wärmemenge ergibt sich typischerweise pro Kopf:

TechnologieCO2-Äquivalente
Strom-Heizung (mit dt. Strommix 2019) 3.0 t/a
Ölheizung 1.8 t/a
Gasheizung 1.4 t/a
Wärmepumpe (mit dt. Strommix 2019) 1.1 t/a
Holz Pellets oder Hols-Schnitzel 0.2 t/a
Strom-Heizung (mit Ökostrom 2019) 0.2 t/a
Wärmepumpe (mit Ökostrom 2019) 0.1 t/a
zum Vergleich: Durchschnitt 1.64 t/a


Sie betreiben eine Klimanalage? Der Einsatz einer Klimaanlage ist in vielen Fällen sinnvoll und somit gerechtfertigt. Auch wenn die Klimaanlage teilweise für Heizungszwecke verwendet werden kann, wird der Stromverbrauch nicht hier, sondern in der Kategorie "Haushaltsstrom" zu berücksichtigen sein. Bitte darauf achten!

Handlungsempfehlungen zur kurzfristig wirksamen und gleichzeitig nachhaltigen CO2-Reduktion durch Anpassung der Heizungsanlage

Zuletzt bearbeitet 02.09.2022 

Massnahmegeschätzte
Kosten
CO2-Reduktion
Ersatz Ölheizung durch
Wärmepumpe (mit Ökostrom)
30'000 EUR
(einmalig)
1.7 t/Jahr
Ersatz Ölheizung durch
Holz-Pellet-Heizung
30'000 EUR
(einmalig)
1.6 t/Jahr
Ersatz Gasheizung durch
Wärmepumpe (mit Ökostrom)
30'000 EUR
(einmalig)
1.3 t/Jahr
Ersatz Gasheizung durch
Holz-Pellet-Heizung
30'000 EUR
(einmalig)
1.2 t/Jahr
Bei direkter Strom-Heizung:
Tarifwechsel von "Standard-
Strom" auf "Ökostrom"
keine 2.9 t/Jahr
Bei Wärmepumpe:
Tarifwechsel von "Standard-
Strom" auf "Ökostrom"
keine 1.0 t/Jahr

Nutzung der Heizung für die Erwärmung von Wasser für Bad und Küche

Zuletzt bearbeitet 02.09.2022 
In vielen Haushalten wird durch die Zentralheizung gleichzeitig das Warmwasser erzeugt. Dieses muss zur Vermeidung des Befalls mit Legionellen mindestens einmal täglich auf mindestens 60 Grad an jeder Stelle des Warmwassersystems aufgeheizt werden. In der Praxis bedetet dies, dass die Wassertemperatur mindestens 70 Grad am Heizkessel erreichen muss. Bei ausgedehnten Warmwasserzirkulationsheizungen muss die Vorlauftemperatur sogar noch höher sein.

Solche hohen Temperaturen sind mit Wärmepumpenheizungen basierend auf Außenluft oder Erdsonden in aller Regel nicht erreichbar!

In solchen Fällen werden oftmals sogenannte Hybrid-Wärmepumpen empfohlen, was im Grunde genommen nichts anderes ist als eine Kombination von Wärmepumpe (für die Heizung) und Gasheizung (für das Wasser). Bezüglich der CO2-Emission ist das natürlich unvorteilhaft. Besser wäre in solchen Fällen der Einsatz einer Holz-Pellet-Heizung, die einen CO2-Fussabdruck vergleichbar zur Wärmepumpe aufweist und gleichzeitig die notwendigen Temperaturen für die Warmwasserbereitung ermöglicht.