bild  
 
AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
bild bild
Wir im Bild   Flattr this
  Schriftgrösse: klein / normal / gross

Gegen diverse IrrefĂĽhrungen, die im Internet kursieren!

Der beobachtete Klimawandel ist Realität & kann & darf nicht ignoriert werden!

* insideclimatenews.org

24.9.018: So stark trifft der Klimawandel Ihre Stadt
19.9.: TropengĂĽrtel verbreitert sich um rund 60 km/Jahrzehnt
20.3.: 2017? - "Ein ganz normales Klimawandeljahr"!

Gegen die Ewig Gestrigen (fossiles Denken!),
politische Dogmen, LĂĽgen,
Alternative Fakten & "Fake News"!

Bild Quelle Agora Energiewende @AgoraEW (Twitter 17.9.017)Es gibt eine Reihe von Artikeln im Internet, die den Klimawandel schlichtweg als Fake News beschreiben. Die Autoren dieser Artikel disqualifizieren sich selber, denn die Realität des Klimawandels kann nun wirklich kein vernünftiger Mensch verneinen.

Problematischer sind jedoch (pseudo-)wissenschaftliche Beiträge, die - wissentlich oder unwissentlich - die dargestellten Fakten nicht in einen angemessenen Zusammenhang stellen, & damit bei den LeserInnen - beabsichtigt oder versehentlich - zu Fehlschlüssen führen. Das wiederum kann diese fehlgeleiteten LeserInnen glauben machen, dass es sich beim Klimawandel tatsächlich um Fake News handelt. Hier soll mit dieser Seite aufgeklärt werden.

* Eine lesenswerte Zusammenstellung von Thesen & soliden Argumenten rund um das Thema Klimawandel in Englischer Sprache -> skepticalscience.com
* de.wikipedia.org: Klimaskeptizismus

Klima-Wandel ist ein Normalzustand. - Aber nicht der derzeitig beobachtete rapide Klima-Wandel!

Das Klima auf der Erde ist schon immer labil gewesen und abhängig von vielen sich teilweise überlagernden Faktoren. Diese Faktoren heute heute entweder als wissenschaftlich bewiesen oder aber als logisch und damit hoch wahrscheinlich eingestuft. Dazu haben Wissenschaftler Klima-Zeugen aus diversen Bodenprobem isoliert und datiert, und diese Daten dann mit bekannten Phänomenen zusammen gebracht.

Bild Wiederkehrende WarmzeitenGlobale Erwärmung durch veränderte Sonnenstrahlung.

Es ist aus astronomischen Messungen bekannt, dass die Erde nicht exakt gleichmässig um die Sonne fliegt, sondern dabei scheinbar etwas eiert. Daraus ergiebt sich eine als Milankovic-Zyklus bekannte Periodizität der Intensität der Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche, die sich etwa alle 1000 Jahre wiederholt. Diese Periodizität kann man auch bei den angeschätzten Temperaturdaten der letzten 800'000 Jahre beobachten. Es gilt daher erwiesen, dass die Sonnenstrahlung einen direkten Einfluss auf das Erdklima hat.

Bild Treibhauseffekt durch Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhaus-Gase

Wissenschaftlich belegt ist die immer wiederkehrende Veränderung der Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre während der letzten 20'000 Jahre. Dabei fiel aber auf, dass Zeiten mit hohe Konzentrationen des Kohlendioxides auch Zeiten mit einem wärmeren Klima waren. Das macht auch Sinn, denn Kohlendioxid gilt als Treibhausgas, welches die Abstrahlung von Wärme von der Erdoberfläche in das Weltall zumindest teilweise durch Reflektion der Wärmestrahen zurück auf die Erdoberfläche vermindert.

Bild Treibhauseffekt: Korrelation mit VerpätungEs fiel auf, dass die Konzentration in den Warmzeiten stets höher lag als in den Kaltzeiten. Daraufhin galt es für viele Wissenschaftler als erwiesen, dass Kohlendioxid verantwortlich für Klimawechsel war.

Genauere Messungen zeigten dann aber, dass die Konzentration des Kohlendioxids historisch belegten Klimawechseln stets folgten, aber eben mit einer Nachlaufzeit von - je nach Literaturstelle - einigen wenigen Jahren bis hin zu einer Verspätung von 800 Jahren.

Atmosphärische Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge






Bild Erdkarte mit KontinentalplattenBewegung der Erdkruste (Kontinentalplatten) und submarine MagmaauswĂĽrfe

Die von Alfred Wegner erstmals postulierte Verschiebung der Kontinentalplatten fĂĽhrt zu Subduktionszonen, wo die Erdkruste einer Kontinentalplatte unter die Kruste einer benachbarten Kontinentalplatte gedrĂĽckt wird. Diese Bereiche stellen oftmals grosse Senken des festen Erdmantels dar, oftmals gepaart mit unmittelbar daneben liegenden hohen Gebirgen. Ein typisches Beispiel liegt in Chile, wo eine pazifische Platte unter der SĂĽdamerikanischen Platte verschwindet und der Ozean schon kurz vor der KĂĽste sehr tief ist, und gleichzeitig mit den Anden ein sehr hohes Gebirge vorhanden ist.

Da aber die Erdkugel nicht kleiner wird, gibt es zum Ausgleich fĂĽr den Schwund der Erdkruste in den Subduktionszonen auch Gebite, wo bis 3000 Grad Celsius heisses flĂĽssiges Magma aus dem Erdinneren emporsteigt und beim Erkalten neue Erdkruste gebildet wird. Die Zonen befinden sich zwischen zwei sich voneinander entfernenden Kontinentalplatten. Die meisten dieser neue Erdkruste bildenden Zonen befinden sich in den Ozeanen tief unter Wasser.

In Europa ist der Mittelatlantische Rücken besonders bekannt. Er befindet sich im nördlichen Teil genau in der Mitte zwischen Noramerika und Europa bzw. südlich zwischen Südamerika und Afrika.

Die in den Zonen aufquellenden Magmas an das Wasser abgegebenen Energiemengen sind gewaltig und erhitzen die Ozeane beträchtlich. Man nimmt an, dass in der Kreidezeit (vor 144-66 Mio Jahren) die Kontinentalverschiebung deutlich schneller war als heute und die durch neues Magma bewirkte Temperaturerhöhung der Ozeane im Durchschnitt aller Oceane 6-12 Grad betrug, in den Polarregionen sogar bis zu 20-50 Grad höher als heute lagen. Mit dieser Temperaturerhöhung der Weltmeere einher ging natürlich auch ein enprmer Klimawandel. Ausserdem führte diese Warmzeit zu eine Erhöhung des Meeresspiegels um geschätzte 200-300 m. Die damals stattfindenden Ablagerungen am Meeresboden sind heute als Kalkgebirge bekannt.

Natürlich gibt es diesen Tauchsiedereffekt durch heisses Magma auch heute noch. Aber kurzfristige Veränderungen der Stärke der Kontinantalverschiebungen finden nicht statt und somit kann dieser Effekt nicht kurzfristig auf das Klima wirken.

Bild Bekannte bzw. aktive Vulkane der Antarktis.Subglaziale Vulkane

Vulkane gibt es in allen Weltregionen, auch dort, wo es Gletscher gibt, also auch auf Grönland oder in der Antarktis. Vulkanausbrüche unter Gletschereis führen aber nicht zum Auswurf von Asche oder Magmateilchen in die Atmosphäre, sondern führen auf Grund der freigesetzten Hitze zum Abschmelzen der Gletscher von unten her. Es entstehen Seen mit flüssigem Wasser unter den Gletschern und es kommt auch immer wieder vor, dass dieses Wasser schlagartig hervortritt und in den Ozean abfliesst.

Zu Zeiten erhöhter Vulkanaktivität sind Klimaveränderungen auf Grund der reduzierten Eismengen in den Polarregionen durchaus möglich. Auch die Bildung des erst vor kurzem in der Antarktis abgebrochene riesige Eisberg kann im Zusammenhang mit noch unbekannten vulkanischen Aktivitäten stehen.

Bild Weltumspannende Ozeanströmungen heute Veränderungen von Meeresströmungen

Anthropogene Ursachen
(= Menschengemachte bzw. menschenverursachte Ursachen)


Zusammenfassung

Bild Vergleich der Wärme auf der ErdoberflächeKlimawechsel wird durch diverse Effekte beeinflusst.

Der mit Abstand am stärksten beeinflussende Effekt ist die Strahlungsintensität der Sonnenstrahlung. Glücklicherweise ist die Strahlungsintensität aber selbst über Zeiträume von Jahrmillionen extrem stabil (von kleineren Veränderungen entsprechend dem Milesovic-Zyklus abgesehen). Dadurch bleiben der Erde katastrophale Klimawechsel erspart, die beispielsweise zum Verlust sämtlicher Weltmeere führen könnten.

Gleichzeitig führt die hohe Stabilität der Sonnenstrahlung dazu, dass die verschiedenen kleineren Effekte für den Wechsel verantwortlich sind.