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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
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(Bahn)lärm bei uns & anderswo: MACHT KRANK!

* lubw.baden-wuerttemberg.de, Landesanstalt für Umwelt, Messungen & Naturschutz: Lärmkarten "NE-Bahnen" - für bundeseigenen Schienennetz-Lärm ist das EISENBAHNBUNDESAMT zuständig: eba.bund.de: Lärmkartierung

* laermorama.ch: VerkehrMachtLärm
- "Krachmacher" > Eisenbahnverkehr

* ig-bohr.de: IG BOHR, Interessengemeinschaft Bahnprotest am Hochrhein
* infoline-bahnlaerm.de: Bürgergruppe für Lärmschutz an der Bahn Kirchseeon
* pro-rheintal.de: PRO RHEINTAL, Netzwerk engagierter BĂĽrger zum Schutz der Umwelt & der Menschen im Mittelrheintal
* schienenlaerm.de: BUNDESVEREINIGUNG GEGEN SCHIENENLĂ„RM/BVS

2018,
21.3.: MĂĽllheim & Auggen klagen wegen Rheintalbahn-Ausbau in Leipzig
19.3.: "Wir mĂĽssen hellwachsam sein"
28.2.: DB setzt vor allem auf leisere Wagen
26.1.: Das Thema soll nach Berlin

2017,
9.2., GUNDELFINGEN:Gutachten untersucht Krach an der Bahnstrecke
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Oha: Beteiligungsplattform Eisenbahn-Bundesamt!

- u. a. zur Lärmaktionsplanung! -> laermaktionsplanung-schiene.de

Trassenpreise & Bahnhofsentgelte:
KĂĽnftig von der Bundesnetzagentur genehmigt!

Die Abschaffung des Schienenbonus steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystem durch die DB AG:
"Zum 9. Dezember 2012 soll das "Lärmabhängige Trassenpreissystem" (LaTPS) für Schienengüterverkehr in Kraft treten.
Die Einführung dieser Lärmkomponente sieht eine am 5.7.011 zwischen der DB & dem Bundesverkehrsministerium abgeschlossene Grundsatzvereinbarung vor.
* Deutsche Verkehrszeitung, 22.9.012: "Dämpfer für die Trassenpreise":
* "... Die Genehmigung wird auf Basis einer Anreizregulierung erteilt. Das bedeutet: Durch Festlegung von Preisobergrenzen werden Infrastrukturbetreiber zur Steigerung der Effizienz und zur Reduzierung der Kosten veranlasst. ..."
* "... Die Trassenpreise müssen außerdem so gestaltet werden, dass sie "deutliche Anreize" zur nachhaltigen Verringerung von betrieblich relevanten Störungen setzen. DAS GESETZ SCHAFFT AUCH DIE MÖGLICHKEIT, UMWELTBEZOGENE AUSWIRKUNGEN DES ZUGBETRIEBS IN DEN TRASSENPREISEN ZU BERÜCKSICHTIGEN. FÜR DEN GÜTERVERKEHR IST DIE DIEFFERENZIERUNG NACH LÄRMAUSWIRKUNGEN SOGAR VORGESCHRIEBEN ..."
de.wikipedia.org: "Bundesnetzagentur" Fahrzeuge mit so genannten Flüsterbremsen sollen damit ein niedrigeres Entgelt bezahlen, Fahrzeuge ohne derartige Bremsen ein höheres. Dadurch soll die Lärmbelastung mittelfristig um 10 dB(A)reduziert werden: das entspräche etwa einer Halbierung der vom einzelnen Menschen subjektiv wahrgenommenen Lautstärke.
Die Erweiterung des Trassenpreissystems soll in gleichen Teilen von der Deutschen Bahn und dem Bundesverkehrsministerium finanziert werden. Für Fahrzeuge ohne derartige Bremsen soll demnach ein Aufschlag von zwei bis drei Prozent auf den Trassenpreis erhoben werden. Mit diesen Aufschlägen sowie Mitteln des Bundesverkehrsministeriums sollen (je zur Hälfte) bis 2020 rund 300 Millionen Euro aufgebracht werden, um 180.000 Güterwagen mit leiseren Bremsen auszustatten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Laufleistung des Wagens auf dem Schienennetz der DB. Die Umrüstung eines vierachsigen Güterwagens wird dabei mit bis zu 1.688 Euro je Achse gefördert.
DB Netz plant, mit Inkrafttreten des Fahrplans 2021/2022 die Trassenpreise signifikant zu erhöhen, womit den Auswirkungen des Zugbetriebs auf die Umwelt Rechnung getragen werden soll. Damit soll die Wirkung des bis 2020 laufenden Lärmsanierungsprogramms dauerhaft gesichert werden."
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Die Mär von den leisen Güterzügen:
Oder glauben Sie etwa auch an den Osterhasen?

Bild Der VDI zum Projekt «Leiser Rhein»Seit Jahren ist den Besitzern der GĂĽterzugwagen bekannt, dass die Lärmentwicklung eines der zentralen Probleme des GĂĽter-Eisenbahnverkehrs ist. Und trotzdem ... es passiert fast nichts ausser Diskussionen und Absichtserklärungen. Zum Beweis hierzu seinen eine Reihe von Dokumenten der Vereinigung der PrivatgĂĽterwagen-Interessenten mit mehr als 107'000 GĂĽterwagen zitiert:

25.11.2003 Geräuschmindernde Massnahmen an Güterwagen
03.03.2009 VPI-Positionspapier zum Projekt «leiser Rhein»
Jan 2010 Minderung der Lärmemmissionen des Schienengüterverkehrs
21.11.2011 Defensive gegen Konzept Lärmabhängiges Trassenpreissystem

Leise GĂĽterzĂĽge FRĂśHESTENS im Jahr 2030? Oder erst 2040? Oder 2050?
Aktuell: Ăśberlegungen, auf (die laute) Graugusssohle zurĂĽckzukehren!

Bild Folie aus einem Vortrag, gehalten bei der VDI-Jahrestagung 2012Im Weissbuch innovativer Eisenbahngüterwagen 2030 vom September 2012 wird ein Konzept vorgestellt, wonach die deutschen Eisenbahngüterzugwagen 2030 auf leisere Technologie umgestellt wären.

Klingt eigentlich gut, nur ....

Warum nur kommen aus dem gleichen Verband neuerdings Stimmen, dass man wieder zurĂĽck zur alten und lauteren Technologie gehen sollte? --> siehe Bild bzw. unter Dirk Steffes, Vorstand TX Logistik AG, auf der VPI-Jahrestagung! Wer glaubt da noch an das Konzept?

"Lärm wird zur Mauer fürs Auge"

... die akustische wird zur optischen Verschmutzung ... "Den Blick schweifen zu lassen, war schon immer Bestandteil & Motivation der Mobilität ... Anstelle des Zeitvertreibs durch Schauen in die Landschaft tritt der Landschaftsvertreib durch Mauern ... Vor Allem die Baubranche & Gemeinden, die schnelle Lösungen vorziehen, befürworten Lärmschutzwände ... (ihr) Paradoxon wird immer augenfälliger. Als würden bei Kälte Öfen in die Landschaft gestellt ... der Ausweichverkehr der Zukunft wird vor der Aussichtslosigkeit ... fliehen ..." (Aus: fairkehr-magazin.de 5/2010)

* vcd.org: 'Schienenlärm'
* VCD Landesverband Nordrheinwestfalen: 'Bahnlärm'

Nein zum "Schienenbonus"!

Bild Er erlaubt(e) es der Bahn, um 5 dB lauteren Lärm machen als Straßenverkehr, nämlich 70 dB (10 dB entsprechen etwa einer Lärmverdoppelung)
Lt. Koalitionsvertrag der CDU/FDP-sollte er in Deutschland abgeschafft werden. Allerdings auch wieder ein Musterbeispiel für (teilweise) Unehrlichkeit in der Politik: Während einerseits schon heute von der Abschaffung des Schienenbonus gesprochen wird, läuft die politische Umsetzung extrem langsam, so dass die Abschaffung tatsächlich wahrscheinlich erst für Schienenneubauten gelten wird, die nach 2020 begonnen werden. Trotzdem gibt es Hoffnungen, dass im Zuge der Rheintalbahn der Schienenbonus zumindest auf Teilstrecken schon heute erstmals fällt (Deutsche Logistik-Zeitung, 27.9.2011)

BETUWE? IGBISS?

- Betuwe/ Bürgernetzwerk Pro Rheintal e. V., homepage-baukasten-dateien.de, März 2011:
"Uns beschäftigt dieses Thema seit 20 Jahren Tag & Nacht & bisher ist immer nur eines geschehen: Es ist lauter geworden."
- igbiss.de: Interessengemeinschaft Betuwe-Initiative Sicherheit Siedlungsfern e. V.
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