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   AGUS Markgräflerland e.V.
 
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Magnetische Wechselfelder


Auch Energiesparlampen der 1. Generation pulsen!

..mit bis zu (Grenzwert für Flachbildschirme: 1)

Strom-Freileitungen im Markgräflerland

Durch das Markgräflerland verlaufen in Nord-Süd-Richtung parallel 3 überregionale Freileitungen, eine 380 KV und zwei 110 KV Leitungen. Nähere Information sind erhältlich auf zwei Open-Streetmap Karten (1) und (2).

Gesundheitsrisiken durch elektrische und magnetische Felder unter Freileitungen?

Bild entnommen aus einer Seite des Bundesamts für Strahlenschutz
Das es unter Freileitungen messbare elektrische und magnetische Felder gibt, ist physikalisch bedingt und unbestritten. Magnetische Felder werden mit der Einheit T (Tesla) gemessen. Ebenfalls bekannt ist, dass magnetische Felder eines Wechselstromes auf lebende Organismen wirken können, wobei die Frequenz des Wechselstroms eine hohe Bedeutung hat. Entsprechend sind in der Bundesimmisionsschutzverordnung auch unterschiedliche Belastungsgrenzen definiert. Für Wechselstrom mit der Frequenz von 50 Hz (wie im Haushaltstrom üblich) wurde ein Grenzwert von 100 µT festgelegt, Der Grenzwert bei einer Frequenz von 16 2/3 Hz (Bahnstrom) wurde dagegen bei 300 µT festgelegt.
Direkt unter einer 380 kV Freileitung werden bis zu 50 µT gemessen, also im Maximalfalle nur die Hälfte des Grenzwertes.
Bereits 2002 wurden niederfrequente Felder von der mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) assoziierten "International Agency for Research on Cancer" (IARC) als Klasse 2B "möglicherweise kanzerogen" eingestuft (siehe auch Link1 und Link2 des Bundesamtes für Strahlenschutz sowie weiterführende Literatur). Dies führt zurück auf Berichte über das Ansteigen von Leukämie-Erkrankungen bei Kindern, die einer regelmässigen Belastung mit einer Feldstärke von nur 0.3 - 0.4 µT ausgesetzt waren, also weit unterhalb des Grenzwertes des Bischv 26.
In Vorsorge für Ihre Bürger haben sich einige europäische Länder an diesen niedrigeren Werten orientiert und von sich aus deutlich niedrigere Grenzwerte - im Bereich um 1 µT herum - in der Gesetzgebung verankert (siehe nebenstehende Graphik).
Auch die Strahlenschutzkommission (SSK), ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), hat sich in einem Bericht mit dem Thema detailliert auseinandergesetzt.

Freileitungen oder Erdkabel

Auch oberhalb von Erdleitungen treten Magnetfelder auf, die sogar höher liegen, als unter Freileitungen. Allerdings schwächen sich diese Magnetfelder seitlich der Leitung sehr viel schnller ab, als dies bei Freileitungen der Fall ist. Der Geländeverbrauch von Erdleitungen ist also geringer.
Hierzu eine zusammenfassende Literatur. Wesentlich ausführlicher behandelt ist das Thema in einer grossen Studie (748 Seiten) für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen erstellt wurde.

Hochspannungs-Gleichstromleitungen erzeugen keine magnetischen Wechselfelder!

Die gesundheitlichen Bedenken von Wechselstromleitungen beruhen auf einer Induktion von Strömen in den Nervenbahnen der Lebewesen. Bei Gleichstromleitungen gibt es nur ein statisches Feld, was daher bislang als physiologisch unbedenklich eingestuft wird. Allerdings fehlen hier noch detaillierte wissenschaftliche Studien.
Warum werden nicht längst mehr Gleichstromleitungen verwendet?
Der wesentliche Grund liegt in der anspruchsvollen und daher teuren Technologie der Umspannungs- und Gleichrichterstationen. Wirtschaftlich lohnenswert sind daher bislang nur Seekabel, siehe auch Wikipedia.