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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
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Energiebereitstellung für maschinenunterstützte Mobilität

Effizienz der Mobilität?

Bild aus:energie.ch/mobilitaet17.4.013: Effizient auf der Schiene, ĂĽber eine neue Studie des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.):
vde.com: Der "1-Liter-Zug" kann kommen!

Bei Kfz dienen 80 % der eingesetzten Energie nicht der direkten Fortbewegung, sondern gehen durch Reibung, Wärme usw. verloren! - Ungeheure Verschwendung!

Welche Energieträger stehen zur Verfügung?

  • Diesel, Benzin - trotz aller BemĂĽhungen um effizentere Verbrennungsmotoren, sind diese Treibstoffe ein Auslaufmodell in Zeiten des RĂĽckgangs der Reserven an fossilen Brennstoffen aus Erdöl. Und natĂĽrlich auch ökologisch ein grosses Problem.  
  • Erdgas - wird es zwar auf Grund der gefundenen Lagerstätten länger geben als Erdöl, aber das ökologische Problem bleibt.  
  • Chemisch hergestellte, besonders aubere Brennstoffe fĂĽr die Brennstoffzellentechnologie - kann ökologisch sinnvoll sein, wenn die Herstellung der Brennstoffe mit regenerativer Energie erfolgte (CO2-neutral). Das ist leider bisher kaum so realisiert. Ausserdem sind Autos mit Brennstoffzelle ohne grosse Batterie als Zwischenspeicher sehr schwach in der Beschleunigung, denn Brennstoffzellen können keine kurzzeitigen EnergieschĂĽbe bereitstellen. Positiv ist zu vermerken, dass Brennstoffzellen fast schadstoffreie Abgase liefern können. Brennstoffzellen eignen sich wohl eher fĂĽr stationäre Anlagen zur Stromerzeugung in ländlichen Gebieten als fĂĽr den Fahrzeugantrieb.  
  • Strom - sehr gut als Energieträger, wenn aus regenerativer Quelle erzeugt. Das grösste Problem sind die enormen Verluste beim Transport und bei der Speicherung von Strom in entfernt gelegenen Grossanlagen. Ein weiteres Problem ist das zusätzliche Fahrzeuggewicht durch schwere Batterien. Der Ladevorgang selber verbraucht im Gegensatz zur allgemeinen Erfahrung mit Haushaltsakkus auf Grund der sehr viel ausgereifteren Ladekontrolle moderner Anlagen (kaum noch Ăśberladung) nur weniger als 10% des eingesetzen Stroms. Ein grosser Vorteil des Elektroantriebs ist die hohe Beschleunigung aus dem Stand heraus.