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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
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* photovoltaikforum.com
* ise.fraunhofer.de: Fraunhofer-Institut fĂĽr Solare Energien/ISE, Freiburg:
** Leitfaden Photovoltaik
** Powerpoint-Präsentation
** Solarzellen aus Schwarzem Silizium: Wirkungsgrad durch neue Technik verdoppelt; dazu auch hier: solarserver.de
* einspeiseverguetung-photovoltaik.de

2018,
11.10.: Gigawattpläne auf Bahnschienen weltweit

2017,
17.10., Strom vom Balkon? Bald erlaubt!
9.6.1989: vor dem Hamburger Verwaltungsgericht...
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Warum sind PV-Anlagen in der Praxis so viel weniger effizient als angegeben?

Das liegt am ungĂĽnstigen Temperaturverhalten der Stromausbeute eines Solarmoduls. Es gibt zwar Unterschiede im Temperaturverhalten der verschiedenen Solarmodul-Technologien, aber als Faustformel gilt:

Eine Temperaturerhöhung um 25 Grad bewirkt eine Leistungsreduktion um 10%!

Das klingt erst einmal nicht viel. Aber wenn man weiß, dass Solarmodule im Sommer durchaus ca. 70 Grad warm werden, dann liegt die tatsächliche Leistung schon aus diesem Grunde um ca. 20% unter der Nennleistung.

Dazu kommen noch teilweise erhebliche Unterschiede in der Qualität bzw. der Effizienz der Wechselrichter. Selbst hervorragende Wechselrichter bewirken einen messbaren Leistungsverlust der PV-Anlage. Der reale Leistungsverlust bei kommerziellen PV-Anlagen dürfte im Bereich 15-20 % liegen.
Gesamthaft ergibt sich daraus ein Wirkungsgrad kommerzieller Anlagen von ca. 15-18 %.
Zusammengenommen führt das zu einer tatsächlichen Leistung, die nur ca. 66% der theoretisch möglichen Leistung beträgt.



Agrovoltaik?

-> agrophotovoltaik.de: RESSOURCENEFFIZIENTE LANDNUTZUNG!

Sind alle Photovoltaik-Solarzellen gleich? - Nein!

Die Entwicklung auf dem Gebiet der Photovoltaik verlief in den letzten 20 Jahren sehr dynamisch. Es wurden immer wieder neue Systeme gefunden, die auch immer wieder neue Fertigungtechniken verlangten. Das fĂĽhrte dazu, dass die Hersteller, welche immer an der vordersten Front sein wollten, einen enormen Kapitalbedarf hatten. Etliche Firmen mit mangelhafter Kapitaldecke konnte diesen schnellen Innovationsrhythmus aus wirtschaftlichen GrĂĽnden nicht durchhalten und musste nach wenigen Jahren bereits Konkurs anmelden.

Nachstehend sind die gebräuchlichsten Technologien für Solarmodule aufgeführt:

Generation I: Einkristalline Siliziumzellen
Generation IIa: Polykristalline Siliziumzellen
Generation IIb: Schwarze Siliziumzellennutzt auch IR-Strahlung
Generation IIIa: DĂĽnnschichtsolarzellen: CdTe-Technologie effizient, aber hoher Anteil an giftigem Cadmium
Generation IIIb: DĂĽnnschichtsolarzellen: CIS-Technologiesehr hohe Wirkungsrade
nächste Generation? Dünnschichtsolarzellen aus organischen Materialien Lebensdauer noch beschränkt


Desweiteren gibt es noch Sonderentwicklungen fĂĽr Photovoltaik-Anlagen im Weltraum, die sich durch besonders hohe Wirkungsgrade auszeichnen, die aber so aufwendig zu fertigen sind, dass sie fĂĽr kommerzielle Anlagen noch keine Rolle spielen:

  • 1. Generation der III-V-Halbleiter-Technologie auf Basis GaAs etc.  
  • 2. Generation der III-V-Halbleiter-Technologie auf Basis GaAs, jetzt aber als mehrfach DĂĽnnschicht-Technologie  
fh-jena.de: Technologie-Ăśberblick Solarmodule