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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
 
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AUSGEWÄHLTER ARTIKEL


28.3.015: Pflanzaktion!

- In Absprache mit Pächter & Bewirtschafter 'Klemmbach-Schäfer' Gerd Buchholz:
Drei neue Hochstämme!
* 1 Birne 'Vereinsdechants', spontan umgetauft in 'G'sangsvereinsbirne'!
* 1 Apfel 'Winterrambur', gestiftet von Grundstücksbesitzer Günther Grether: HERZLICHEN DANK!
15.10.016: Mit Bestürzung & Bedauern nehmen wir Kenntnis von seinem Ableben; unser Mitgefühl gilt seiner Gattin Marlies: Traueranzeige BZ
* 1 Apfel 'Albrecht von Preußen' (bei uns muss der 'Adel' leider ganz hinten stehen...)

Allenthalben werden im Frühjahr offensichtlich jede Menge Bäume gefällt: Wir gehen andere Wege!
Bestes Pflanzwetter, bedeckter Himmel, Regen angekündigt, beste Laune, erneut großem Glück mit dem Wetter: rasche Arbeit!
Nach Vollendung erst gegen Ende von Umtrunk und Vesper richtiger Regen: nach erfolgtem Anstoß & 'Begießung' - natürlich mit 'Apfel-Champagner' - auf gutes Gelingen & guten Erfolg!

Allen Beteiligten großen Dank für die Bereitschaft zu Kooperation & Unterstützung; für ihren Beitrag zu Umweltschutz & Artenvielfalt sowie zu Erhalt & Erneuerung unserer die Region prägenden Natur- & Kulturlandschaft!

Erfreulicherweise auf der neu bepflanzten Wiese auch einige Exemplare scheinbar "abgestorbener" & "unnützer" "Totholz"-Bäume: Gerade sie als "Archen des Lebens & der Vielfalt" Lebensraum & Reservoir so vieler Tier-, Pflanzen- & Pilzarten, z. B. auch einiger der mittlerweile allseits bekannten & recht beliebten "Wildbienen" - welche ja wiederum einen unschätzbaren Beitrag zur Befruchtung auch wirtschaftlich genutzter Pflanzen leisten.
Das Setzen von Bäumen in dieser Form nicht dem kurzfristigem Kalkül auf raschen Ertrag und Genuss dienen, sondern weist weit in die Zukunft: In der Regel ist erst nach sieben Jahren mit ersten Früchten zu rechnen, und bis zur Erlangen ihrer "vollen Erntereife" sind für solche Sorten und Pflanzformen rund 35 Jahre anzusetzen. Nicht in Zahlen zu fassen ist allerdings ihr Beitrag zum Erhalt der Vielfalt der uns umgebenden Landschaft, Natur und Tierwelt: In Wert und Funktion sind sowohl mit den Trockenmauern der hiesigen Weinberge als auch mit den südlicher gelegenen Olivenhainen ("Streuobst des Südens") vergleichbar, auch wenn sie im Gegensatz z. B. zu Trockenmauern ab einer bestimmten Größe nach wie vor nicht als eigene, per se zu schützende "Biotope" definiert sind.
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