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AGUS Markgräflerland e.V.
 
Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V.
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Unsere "UnsWelt-Kolumne" im "Hallo MĂĽllheim" ab Januar 2020

Warum?

Die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist auch eine der größten Gefahren für Demokratie und Menschenrechte: "Wie unwissenschaftlich darf Politik sein?"
Dabei kann jede*r kann einen Beitrag leisten zum notwendigen Wandel, gerade und zuerst auf kommunaler Ebene! Dazu wollen wir in einer Kolumne Umwelt-Themen analysieren und transportieren sowie Veränderungen anregen - wir haben maximal noch 10 Jahre Zeit, die aktuelle menschengemachte Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen - auch Müllheim hat weitreichende Möglichkeiten, eine nachhaltige, umwelt-, klima- sowie generationengerechte Stadt zu werden!

Anmerkungen, Erfahrungen, Vorschläge?

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2020














1/2020: Ausverkauf der himmlischen Landschaft?
"Bauwende" im Markgräflerland!

Vor dem Schwarzwald gelegen, zwischen Rheinebene, Belchen und Blauen, gilt das Markgräflerland als eine der bedeutendsten Kultur- und Naturlandschaften Deutschlands; René Schickelé bezeichnete es als "himmlisch". Seit Jahrzehnten setzen Flächenfraß und eine rasante Bautätigkeit Landschaft, Artenvielfalt, Naturschutz, dem Klima und der Lebensqualität hier zu.
Politik & Verwaltung argumentieren nach wie vor mit "Siedlungsdruck", um flächen- und ressourcenverbrauchende Bauvorhaben durchzusetzen. Erklärtes Ziel Müllheims z. B. ist es, "große Kreisstadt" zu werden. Zur Politik der Stadt gehörte dabei auch, Bauland wieder zu verkaufen, um kurzfristig den Haushalt aufzubessern. Privatinvestoren wollen (größtmögliche) Rendite erzielen; viele Menschen benötigen dringendst günstigen Wohnraum.
Bislang verfügt Müllheim allerdings weder über Leerstands- noch Aufstockungskataster, noch gibt es z. B. eine Förderung für den Umzug in eine kleinere Wohnung: Die Stadt setzt nicht primär auf Geschossbauweise, wie es andernorts der Fall ist. Begrünen von Häusern und Dächern, Entsiegelung von Parkflächen, Anlegen von Blühwiesen sind Gebote der Stunde.
Auch gibt es in Müllheim bisher kein ökologisches, sozialverträgliches, generationsübergreifendse Baukonzept noch entsprechende Quartiersanalysen. Der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs kommt schleppend voran, stattdessen fallen nach wie vorr zahlreiche Bäume den Bauvorhaben zum Opfer. Nimmt die Stadt so weitreichende Infrastrukturanpassungen vor, die im Zeitalter der Klimakrise notwendig sind? Eine ressourceneffiziente Bewirtschaftung von Abwasser und Wasser z. B. und eine regionale Energieversorgung durch erneuerbare Energien sind angesagt.
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Es zeichnen Kathryn Babeck & JĂĽrgen Hauke