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Ohne Wasser kein Leben - ÖFFENTLICHES GUT!

AUSGEWÄHLTER ARTIKEL


"Durch den Magen direkt ins Abwasser"?

2.4.020: In der Elz sind zu viele Rückstände von Medikamenten
- "Ruf nach einer weiteren Reinigungsstufe ist ein typischer Reflex"

BBU-Wasserrundbrief 1014, 5.5.013: "50 % der Pharmawirkstoffe sind potenziell gewässerschädigend - Es werden in knapp 30.000 Präparaten ca. 3.000 verschiedene Substanzen verwendet - Davon werden lt. Umweltbundesamt etwa die Hälfte als möglicherweise umweltbeeinflussend eingeschätzt"

27.12.012: Medikamentenrückstände im Abwasser werden immer mehr zum Problem
-> riskwa.de: Risikomanagement von neuen Schadstoffen & Krankheitserregern im Wasserkreislauf



15.12.012, akwasser.de, BBU-Wasserrundbrief 1003: Das seit einem Jahrhundert bewährte Konzept der Keimuntersuchung bei Trinkwasser erweist sich angesichts neuer mikrobiologischer Erkenntnisse & Vorsorgestrategien zunehmend als unzureichend ... mehr und mehr rückt die Untersuchung der Rohwasserqualität in den Blickpunkt ... Kontraproduktiv: Kostendruck auf Wasserversorger z. B. durch rigides Vorgehen von Kartellämtern ...' - '... ERST, WENN MAN IM WASSEREINZUGSGEBIET KEINE MÖGLICHKEITEN MEHR HAT, MUSS MAN AN DIE AUFBEREITUNG RAN ...'
6.4.011, swissinfo.ch (aus: "BBU-Wasserrundbriefe, 999, 7.12.012): 'Antibiotika-Resistenz im Genfersee nimmt zu': Studie der 'Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung & Gewässerschutz'/EAWAG am Genfersee bei Lausanne: Täglich werden 90.000 Kubikmeter Abwasser aus der Kläranlage (einschließlich ebenfalls gereinigter Krankenhausabwässer) in die Bucht von Vidy geleitet, rund 700 Meter vom Ufer entfernt in eine Tiefe von 30 Metern: 'Gerade die gefährlichsten Keime, solche mit Mehrfach-Resistenzen scheinen die Abwasserbehandlung nicht nur zu überstehen, sondern von ihr sogar gefördert zu werden' ... 'auf lange Sicht (sei) ein Risiko-Potential nicht auszuschließen, wenn dauerhaft Mehrfach-Resistenzen in der aquatischen Umwelt abgelagert & dort via Gentransfer weitergegeben würden. Denkbar sei, dass sich Resistenzgene über kurz oder lang auch auf Krankheitserreger übertragen könnten. Die Belastung des Genfersees mit Keimen, die Mehrfachresistenzen aufweisen, sei nach Einschätzung der EAWAG-Wissenschaftler kein Einzelfall.'

Report Mainz, 27.3.012, swr.de/report: 'Alte Menschen in Heimen bekommen zu viele & falsche Medikamente'
-> "Priscus- bzw. Beers-Liste"
--> Im April 2011 wurde in den Niederlanden das erste Krankenhaus eröffnet, in dem das Konzept Pharmafilter angewandt wird. Dabei werden Hygieneprodukte (Urinflaschen, Bettpfannen, Teller, Besteck) aus Biokunststoff eingesetzt , die zum einen dazu beitragen sollen, die Logistikvorgänge im Krankenhaus weiter zu optimieren. Zum anderen sollen damit aber auch mit Pharmawirkstoffen hochbelastete Krankenhausabwässer einer speziellen Behandlung zugeführt werden: pharmafilter.nl
"... Denn nach dem Gebrauch werden diese Hygieneprodukte eingesammelt, zermahlen & mit dem Abwasser über die bestehende Kanalisation in einen Biogas-Fermenter geleitet. Das Abfallwasser aus dem Fermenter wird in einer Kläranlage mit weitergehenden Aufbereitungsmethoden, bestehend aus einem Membranbioreaktor, Ozon & Aktivkohle behandelt. Aufgrund geringeren Wasserverbrauchs, Energierückgewinnung & vor allem der Einsparung von Personalkosten sei die weitergehende Aufbereitung der Krankenhausabwässer möglich geworden, teilte letzthin die niederländische Delegation in der Expertengruppe Mikroverunreinigungen der Internationalen Rheinschutzkommission/ iksr.org mit.."
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